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Veröffentlicht am Donnerstag, 03. Januar 2013 16:12
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Willkommen

 

"Hof Heer"

 

heißt Sie recht herzlich in Kirchveischede willkommen

 

 

 

 

 

Pfingsten 2019 - Bilder online unter Galerie

 

 

 

 

 

 

"Kaffeeklatsch im Bauerngarten 2019"

 


 

 Unser Fachwerkhaus bietet eine schöne KulisseWir feiern Jubiläum. 2010 entstand die Idee, dreimal im Juli Heers Garten als Café umzugestalten,
2019 richten wir uns wieder darauf ein, zum 10.Mal.
Mit dem Geld konnte vielen Kindern eine Augenoperation ermöglicht werden, die sonst erblindet wären. Dieses
Los in Entwicklungsländern ist unvorstellbar, keine Hilfe, keine Bildung, ausgesondert, verstoßen.
Wir freuen uns, dass uns so viele Menschen dabei unterstützen und erwarten vielen Besucher am 1./2./3. Sonntag im Juli.

 

Blick von der Terasse in den Garten!

Unser Holzarbeiter!


IRMGARD und MARGRET, zwei unserer unentbehrlichen Helferinnen! 

 

 

 

Solidarfeuer oder Wolfsfeuer

Seit Frühjahr 2017 veranstalten wir jeden 2. Freitag eines Monats das Solidarfeuer.
Warum? Wir sind der Meinung, man kann nicht die Zeit zurückdrehen, denn unsere dichtbesiedelte Umwelt bzw. unsere Rinder bräuchten den Wolf. Sie und wir brauchen ihn nicht.
Deutschland hat schon jetzt die größte Wolfsdichte, größer als Alaska. Der Wolf verbreitet sich rasant,30% Zuwachsrate pro Jahr. Es ist eine Frage der Zeit, bis er auch bei uns aktiv wird. Nicht vorzustellen, dass er auch unsere Herden angreift und wir gerissene Kälber auf der Weide finden.
Schutzmaßnahmen? Fehlanzeige!
Wie denn auf den klein zergliederten Flächen des Sauerlandes! Herdenhund? Gleich mehrere Herdenhunde? Woher soll ein Herdenhund wissen, dass der Hund des Spaziergängers kein Wolf ist und er diesen in Ruhe lassen muss.
Außerdem ist es so sicher wie das Amen in der Kirche, dass einmal angegriffene Herden nicht mehr zu händeln sind und in Panik geraten können. Da hält kein Zaun mehr. Allein aus diesem Grund haben schon viele Weidetierhalter bzw. Schäfer aufgegeben.
Schönreden kann man immer alles, wenn man nie Betroffener sein kann oder sein wird. Ging es uns ohne den Wolf schlechter?
Deshalb laden wir alle Gleichgesinnten zum Mahn- oder Solidarfeuer jeden 2. Freitag eines Monats auf Hof Heer ein.

 

 

 

Ein Plädoyer für „Kaufhaus Hoff“ oder „ Die Macht der Verbraucher“

 

Allerorts verlieren die Dörfer ihre wichtigsten Einrichtungen. Sparkassen, Post, Lebensmittelgeschäfte, Bäckereien usw. usw. verschwinden und jeder jammert darüber. Dann wird erzählt, was es früher oder bis vor kurzem im Dorf gab.

Die Zeiten ändern sich, ob wir wollen oder nicht. Aber jammern hilft nicht weiter. Viele dieser Probleme haben wir Dorfbewohner selbst mit verantwortet. Ein Geschäftsinhaber denkt und muss wirtschaftlich denken. Wenn die Kundschaft ausbleibt, lohnt es sich nicht mehr.

Darüber sollten wir ernsthaft nachdenken und zwar recht bald.

Noch haben wir das große Glück, in Bilstein ein renommiertes, gut geführtes Geschäft zu haben, welches viele Fächer abdeckt. Eigentlich gibt es dort alles was man zum täglichen Leben braucht.

Es ist ein Irrtum zu glauben, im Discounter sei alles viel billiger. Ein Vergleich lohnt sich. Auch ist der Weg von Kirchveischede nach Bilstein viel kürzer als von Kirchveischede nach Grevenbrück oder Altenhundem.

Man hat sowieso oft das Gefühl, man trifft bei Hoffs mehr Kirchveischeder als Bilsteiner.

Das Personal ist immer zu einem Plausch bereit, kennt die speziellen Wünsche der Kunden.

Kaufhaus Hoff ist zu einem Kommunikationspunkt für Bilstein und Kirchveischede geworden.

Außerdem spare ich durch meinen Einkauf dort Zeit, die ich woanders einsetzen kann und Geld, z.B. für Benzin.

Aber ich kann einem Geschäft nicht zum Fortbestand verhelfen, wenn ich nur mal etwas Mehl, Zucker, ein paar Eier kaufe, was mit gerade so fehlt.

Das Lebensmittelgeschäft Hoff existiert seit 1909. Der Schreiner Josef Hoff versuchte, neben seinem Beruf, durch den Verkauf von Lebensmitteln Geld zu verdienen. Später übernahm sein Sohn Peter die Geschäftsführung, die während des Krieges, in der 6-jährigen Gefangenschaft, von seiner Frau Änne übernommen wurde.

1979 wurde das Geschäft an ihre Tochter Helene übergeben. Einige Male wurde es umstrukturiert.

Ganz überraschend verstarb Helene, für alle total unfassbar, am 12.Mai 2017. Helene, unsere Lene, war sehr beliebt, immer gut gelaunt, immer im Einsatz. Unsere Kinder sagen bis heute noch: Fahren/gehen wir zur Lene.

Seitdem ist wieder ein Peter Chef, Helenes Sohn.

Ihm und seinem Team wünschen wir, dass Kaufhaus Hoff auch in Zukunft Bestand hat.

Wir als Verbraucher haben es in der Hand.

Tun wir etwas für unsere Dörfer.

 

 

Keine Angst vor Albanien

 

 

 

Was willst du denn in Albanien?

 Wie kommst du denn darauf? Nee, da fahre ich nicht mit, usw.usw.

All diese Leute haben sich geirrt, denn Albanien lohnt sich vor allem, wenn man ein Land wirklich kennenlernen möchte und nicht im Touristenrummel untergehen möchte.

Ich glaube, in 10 Jahren oder früher, wird es nicht mehr so interessant sein wie jetzt.

Kurzinfo: Lidl-Reise, Super organisiert, kl. Gruppe von 22 Personen, gute Unterkünfte, engagierter Reiseleiter, viele, viele Eindrücke verschiedenster Art.

Ein Mix aus osmanischer, römischer und hellenistischer Zeit. Davon zeugen viele großartige Ausgrabungen (Weltkulturerbe) wie die Stadt Berat mit der Festung, den engen Gassen, orthodoxer Kirche; die Ruinenstadt Butrint, die Stadt Gjirokaster mit den typischen Balkanhäusern, Apolonia (Klosteranlage mit Marienkirche).

Der Ausflug nach Mazedonien am wunderschönen Ohridsee entlang, mit einem Besuch der herrlichen Klosteranlage. Sveti Nahum, die Unesco Weltkulturerbestadt Ohrid usw.usw.

Die wilde Landschaft erinnerte mich z.T. an den Kaukasus, schroffe Felsen, dichte Bewaldung, viele Pässe mit riskanten Serpentinen. (Ein Lob an den großartigen jungen Busfahrer).

Landwirtschaft lohnt sich hier nicht. Da wird noch eine Kuh den ganzen Tag gehütet. Es gibt kleinere Schafherden. Die schmalen Felder werden manuell bearbeitet mit Sense… wie bei Opa vor 70-80 Jahren. Da wurden bei den Mitreisenden Kindheitserinnerungen wach.

Zwischen Tirana und Durres siedelt sich viel Gewerbe an. Die Infrastruktur wird ausgebaut.

Manchmal hapert es allerdings gewaltig. Sehr interessant war am vorletzten Tag der Ausflug nach Krujé, wo man die Festung des albanischen Nationalhelden sowie den alten, großzügigen Basar besuchen konnte.

Albanien hat eine abwechslungsreiche Geschichte, die traurigste waren die 40 Jahre unter dem Diktator Enver Hoxha, der das Land total isolierte und die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzte. Die negativen Folgen sind heute noch überall spürbar und sichtbar, z.T. durch tausende kleiner Bunker, mit denen das ganze Land übersät ist und die der Kontrolle dienten, aus paranoider Angst vor potentiellen Investoren.

Besonders schön ist die Küste, die auch die albanische Riviera genant wird.

Erschreckend für uns alle war der Ort Sarande. Dieses Küstendorf ist bis ins letzte vollgekleistert mit Hotels bis in die Berghänge hinein. Die Immobilienpreise sind katastrophal

Gestiegen. Angeblich wird der ganze Ort in der Saison von Urlaubern aus Polen und Tschechien bevölkert. Wir waren uns einig, dass dies zum Kollaps führen muss.

Hoffentlich lernt Albanien daraus und behält sich seinen Charme und erliegt nicht den Angeboten der gierigen Investoren und der Korruption.

Auch Tirana hat seinen Reiz. Die Hauptstadt liegt nur ca. 2 Flugstunden von Frankfurt entfernt.

Unsere sehr nette Reisegruppe (sehr wichtig zum Gelingen einer Reise), war sich sicher, Albanien ist sehr, sehr gastfreundlich und wirklich eine Reise wert.

 

 

Schützenfest Kirchveischede 2016

 

 

 

Nun hat der Hof Heer auch einen Kaiser. "Jüppe" Heer und Kaiserin Petra Tillmann seine ehemalige Königin.

 

 

"Jüppe" mit seinen stolzen Adjudanten Levin und Magnus Heer.

 

 

Viel, viel Beifall gab es auch für das Reitertrio Heike Epe, Peter Heer und Tina Drüeke geb. Heer

  

Impressionen Schützenfestsonntag:

 

 

 

Lennestädterin im Ehrenamt

 

 

"LEA – Auszeichnung für Frau Marlies Heer

 

 

 

Den Spruch: „Wir können nicht alles tun, aber wir müssen tun, was wir können“ von Bill Clinton hat sie sich zu Herzen genommen.

 

Marlies Heer hat sich schon immer ehrenamtlich engagiert.

Als ehemalige, jetzt pensionierte Lehrerin, der Hauptschule Elspe hat sie die Zusammenarbeit mit der Partnerschule in Uruguay auf die Beine gestellt.  Mehr als drei Jahrzehnte hat sie die Schule in Zusammenarbeit mit der Hauptschule am Leben gehalten und unterstützt.

So organisierte Marlies Heer und viele fleißige Helfer 20 Jahre lang das traditionelle Kutschertreffen in Kirchveischede. Das Treffen war überregional bekannt und eine Bereicherung für das ganze Dorf. Die beachtlichen Erlöse gingen an gemeinnützige Zwecke, darunter auch an die Partnerschule in Uruguay.

 

Der Erlös des wöchentlichen Waffelbackens in der Hauptschule Elspe war ebenfalls für diese Zwecke bestimmt.

Wurde Kinderkleidung, Schuhe oder Schreibmaterial wie Stifte oder Blöcke für Uruguy benötigt, so organisierte Sie kurzerhand eine Sammelaktion.

Marlies Heer war Namenspatin des Marlies Heer-Sozialpreises an der Kaiser-Otto-Schule Elspe. Sie zeichnete leistungsbereite Schülerinnen und Schüler aus, die ein positives Sozialverhalten zeigten und  sich ebenfalls für Mitmenschen einsetzen.

 

Frau Heer ist seit Jahren im Heimat- und Verkehrsverein in Kirchveischede tätig;  zunächst als 2. Vorsitzende, seit vielen Jahren als erste Vorsitzende.  Unter Ihrer Leitung nahm der Ort mehrere Male erfolgreich an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. So wurde Kirchveischede mehrfach zum schönsten Dorf im Sauerland gewählt und darf den Titel Golddorf tragen.

Auch ist sie seit mehr als zehn Jahren Mitherausgeberin und Redakteurin der Dorfzeitung, die vierteljährlich Interessantes über das Leben und Wirken der Kirchveischeder Dorfbewohner zu berichten weis.

 

Im Sommer gewährt sie Einblick in ihren Garten. Am Tag des offenen Gartens und zusätzlich an drei Sonntagen im Juli lädt sie ein zum Kaffeeklatsch im Bauergarten. Mit Livemusik und selbstgebackenem Kuchen erfreuen sich die zahlreichen Besucher an der Blütenpracht. Der Erlös von mehreren Tausend Euro ist für die Christoffel Blindenmission und Aktion Kindertraum bestimmt.

 

Seit geraumer Zeit setzt sich Frau Heer für die Flüchtlingshilfe ein. Im April 2014 stand Jelal Khalf plötzlich auf dem Hof Heer und half bei der Arbeit. Familie Heer hörte die Geschichte des Syrers und setzte sich für ihn ein. Marlies Heer suchte eine Bleibe und fand ein renovierungsbedürftiges Haus in Bilstein, das mit Freunden und Bekannten bezugsfähig gemacht wurde. Sie besorgte Möbel und andere Einrichtungsgegenstände. Spenden des Biokreises unterstützen die Hilfsaktion. Nicht zuletzt halfen sie und ihr Mann „Jüppe“, Jelal bei Behördengängen. Darüber hinaus wurde alles daran gesetzt, den Nachzug der Familie Khalf zu organisieren. Am 13. Dezember 2014 landete die Maschine aus dem Libanon am Flughafen Düsseldorf. Frau Khalf konnte ihren Mann,  und die fünf Mädchen ihren Vater, nach neun Monaten wiedersehen.

 

Auch jetzt engagiert sie sich weiter für die Flüchtlingshilfe im Ort. Sie organisiert gemeinsame Frühstückstreffen und Wohnungen für die in Kirchveischede lebenden Flüchtlinge. Sind Papiere auszufüllen oder Behördengänge durchzuführen, Marlies Herr hilft dabei. Auch der Sprachunterricht wird von ihr organisiert und durchgeführt. Ihre Durchsetzungskraft verschafft Ihr Respekt und Ansehen.

 

Die Liste kann noch weiter fortgeführt werden.

 

In einem Interview sagte sie einmal: „Wir leben ja hier auf einer Insel der Glückseligkeit“. Vor 40 Jahren lebte sie drei Jahre in Chile, und sie reist noch heute für ihr Leben gern.

 

Liebe Marlies Heer: Vielen Dank für das großartige Engagement!

 

Rita Balve-Epe"

 

 

 

Indien eine Reise der Superlative

 

Kurzfristig sprang ich für einen erkrankten Ehemann (Nachbar) ein und somit landete ich ganz unterwartet mit Marion in Delhi, von  wo aus es per Flugzeug direkt nach Varanasi (ehemals Benares) am Ganges ging.

 

Varanasi

 

Varanasi ist das Heiligtum aller Inder weltweit. Sofort wurden wir mit den größten Problemen Indiens vertraut gemacht. Der Dreck liegt überall haufenweise, Kühe, Ziegen, Motorräder blockieren die engen Gassen, durch die unzählige Menschen schieben. Gott sei Dank haben mich alle Kühe an denen ich vorbei musste verschont.

 

Frühmorgens um sechs Uhr mieten wir uns ein Boot, um den Sonnenaufgang und all die Rituale der Badenden im Heiligen Ganges und die Zeremonien zu Glockengebimmel mit zu erleben. Und weil das so eindrucksvoll war, mieteten wir abends noch ein Boot. Diese religiöse Inbrunst der Pilger zu erleben, ist schon fast die Reise wert.

 

Sollten wir uns die Verbrennungsrituale ansehen? Uns war mulmig. Aber wir wagten es, und es tat gut zu sehen, wie respektvoll mit den Toten umgegangen wird. Die männlichen Familienangehörigen begleiten ihre Toten bis zuletzt. 150 – 250 Leichen werden in Varanasi täglich verbrannt. Es ist das Höchste eines jeden Hindus, wenn seine Asche hier in den Ganges geschüttet wird.

 

 

Ökodorf Salawas

 

Ein Höhepunkt war der Aufenthalt im Ökodorf Salawas, wo wir zusammen mit der ganzen Großfamilie das traditionelle und konservative Familienleben auf dem Land erfahren, das sich deutlich vom Stadtleben abhebt.

 

Bei einer Jeepsafari konnten wir Antilopen bewundern, uns die Herstellung von Opium zeigen lassen, uns das Shepherd’s Village mit seiner entsetzlichen Armut anschauen usw.

 

Die indischen Frauen starren uns alle an. Häufig werden wir gebeten, uns mit ihnen fotografieren zu lassen. Natürlich lassen wir uns auch die Hände mit Henna bemalen.

 

 

Jodhpur

 

In Jodhpur sind wir total begeistert vom Mehrangarh Fort (1460), welches 120 m über der Stadt mit riesigem Ausmaß thront.

 

 

Pushkar

 

In Pushkar, wieder einem kleinem Ort mit einem kleinen See, findet alljährlich für 2 Wochen das größte Kamelfestival statt. Tausende von Kamelen und hunderte von Pferden treffen hier ein. Hier werden alle Geschäfte für 1 Jahr getätigt. Wer den „Medicus“ gelesen hat, findet sich im Leben zu jener Zeit wieder.

 

Dieses Stadtzentrum ist sehr sauber eine einzige Einkaufsmeile, aber auch Zentrum für Hippies und Aussteiger, die hier öffentlich Joints rauchen. Die Sadus (Priester) hocken den ganzen Tag vor einer Mauer mit dem wenigen Hab und Gut.

 

Da die offiziellen Spiele und Rennen erst Tage später beginnen, gönnen wir uns wenigstens eine unbequeme Fahrt auf einem Kameltaxi.

 

 

Jaipur

 

Auf einer „Schnellstraße“ geht die Fahrt zurück nach Jaipur. Aber auch hier muss man mit Kühen, schlafenden Hunden am Mittelstreifen oder Gegenverkehr rechnen.

 

Der Verkehr ist überhaupt das „Non plus ultra“. Rikschas, Tucktucks, großräumig beladende Fahrräder, Mofas, Autos, Riesen-LkWs, Fußgänger und Kühe drängen sich alle gemeinsam irgendwohin, immer haarscharf am Nachbarn vorbei. Wir sehen keinen Unfall. Aber abends sagen wir uns immer: „Bis jetzt haben wir überlebt!“

 

In Jaipur ist das Amber-Fort ein absolutes Muss. Eine 10 km lange Zinnenmauer über die Berge schließt das Fort ein. Elefantenkarawanen karren Touristen hinauf. Nicht alle sehen entspannt aus. Aber es ist ein farbenfrohes Bild.

 

Wir trauen uns am Nachmittag einen Elefantenritt in einem privaten Gehege zu.

 

Unvergessen bleibt der Abend. Unglaubliche Serpentinen führen zu einem Aussichtsrestaurant empor mit einem traumhaften BlicK auf Jaipur bei Nacht.

 

Tags darauf unternehmen wir mit einer Rikscha eine Stadtrundfahrt, auch am "Palast der Winde" vorbei. Dann stürzen wir uns noch einmal in das bunte Treiben. Alle Inderinnen tragen Saris oder Tuniken mit langen Pluderhosen und viel, viel Goldornamenten. Es ist ein Farbenrausch, der immer wieder  begeistert. Jeder Sari ist noch schöner als der andere.

 

 

Delhi

 

In Delhi besuchen wir die Gedenkstätte von Mahatma Ghandi, wo der ermordet wurde.

 

Am Indian Gate in einem großen Park feiern wir mit den Indern das Diwali-Fest.

 

Zum Abschluss unserer Reise steht das Taj Mahal auf dem Programm. Um 6 Uhr werden wir schon abgeholt, um in der langen Schlange günstig Einlass zu bekommen und den Sonnenaufgang mit zu erleben.

20.000 Arbeiter, die besten aus aller Welt, bauten in 22 Jahren ab 1631 diesen riesigen, vollendeten Komplex. ATEMBERAUBEND!

 

 

FAZIT:

 

Wir fühlten uns jederzeit sicher. Es gibt wohl kaum ein Land, das so billig ist. Das Essen ist sehr, sehr scharf und als Tourist muss man immer betonen: "No spicy“.

 

Indien ist eine Reise wert. Es steckt voller Überraschungen. ABER: Pingelige Leute sollten sich lieber ein anderes Reiseziel aussuchen.

 

Impressionen:

 

 

 

 


Marlies Besuch in Tiflis

 

Verliebt in eine Stadt!

 

 

 Marlies in TrachtMarlies mit Händler

 

 

Tbilisi, besser bekannt als Tiflis, die Hauptstadt Georgiens. Man kennt Rom, Paris, London usw. Aber wer kennt schon Tiflis, “das Paris des Kaukasus”?

 

1,5 Millionen, das sind ein Drittel der Bevölkerung Georgiens, wohnen hier, und der Zuzug nimmt zu. Der erste Eindruck bei der Einfahrt ist erschreckend. Ganze Stadtteile bestehen aus bis 16-stöckigen Wohnsilos, und es wir im gleichen Stil weitergebaut.

 

Tbilisi heißt „warme Quellen“ und diesen verdankt der Ort sein Dasein. Georgien und besonders Tiflis haben eine abwechslungsreiche, z.T. unrühmliche Vergangenheit, geprägt von vielen, vielen Besetzungen fremder Völker, die alle ihre Spuren hinterließen.  Aber auf die Geschichte möchte ich nicht eingehen.

 

Auf meiner Reise durch Armenien und Georgien entpuppt sich Tiflis für mich als das absolute Highlight.

 

Tiflis erreicht man nach 3,5 Std. Flugzeit von München aus. Es liegt in einem riesigen Talkessel am Fluss Mtkwari. Weithin sichtbar und majestätisch dominiert die Zminda-Sameba Kathedrale über dem Häusermeer.

 

Die Narikala-Festung ist auf kleinen, sehr steilen Wegen erreichbar. Nach jeder der häufigen Zerstörungen wurde die Festung wieder aufgebaut. Heute sind nur noch die Ruinen vorhanden. Ganz in der Nähe befindet sich die bei Hochzeitspaaren beliebte Nikolaikirche.  Die Aussicht von hier oben ist atemberaubend.

 

Der Rustaweli-Boulevard ist die Flaniermeile, eine Prachtstrasse mit teuren Geschäften, Theatern, Museen und Wohnhäusern der damaligen Aristokratie im Klassizismus, Jugendstil oder Barock.

 

Oftmals sind bis jetzt nur die Fassaden restauriert. Es lohnt sich, in die kleinen Innenhöfe zu schauen, wo sich oft bemerkenswerte Künstleroasen verstecken.

 

Eine 20 m hohe Aluminiumstatue (1958) verkörpert die „Mutter Georgiens“, in der rechten Hand das Schwert gegen den Feind, in der von Herzen kommenden linken Hand eine Schale mit Wein für den Freund und Gast.

 

Berühmt ist das Bäderviertel mit seinen interessanten Kuppelbauten. Das Schwefelthermalwasser hat eine Temperatur zwischen 37° und 47° C. In den angrenzenden schnuckeligen Wohnhäusern möchte man am liebsten sofort einziehen.

 Bäderviertel

 

Am schönsten ist es am Ufer des Mtkwari-Fluss mit seinen Promenaden, alten Laternen, kleinen Parks und Sitzecken, Künstlerparks wie der Montmartre. Der Blick fällt sofort auf die Friedensbrücke, ein sehr beliebtes Fotomotiv, daneben ein gewagter Bau, die Tube, sehr umstritten.

 

 Friedensbrücke

 

Hoch oben auf einer Anhöhe thront der Präsidentenpalast, dessen Kuppel an den Berliner Reichstag erinnert.

 

 Präsidentenpalast

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Überall fallen Statuen ins Auge, die bekannteste ist der „Lampenanzünder“ und der „Hausmeister“.

 

 Lampenanzünder

 

Unterwegs sollte man unbedingt versuchen einen Blick in eine typische Bäckerei zu werfen, um beim Backen der Fladenbrote zuzuschauen.

 

Auch sollte man die waghalsigen Serpentinen bis zum TV-Turm hochfahren. Dort ist ein großer Vergnügungspark. Interessanter allerdings ist die Fahrt von dort mit der Zahnradbahn wieder einige Stationen tiefer. Man steigt dann einige Treppen hinab zur Kirche „Im Stein“.

 

In der Nähe des TV-Turms, gegenüber auf dem höchsten Punkt und unerreichbar für Außenstehende liegt das Haus eines Oligarchien, ein Wahnsinnsgebäude aus Stahl.

 

Georgien hat eine eigene Sprache und eine eigene Schrift. Deshalb vertraut man sich am besten einer erfahrenen Reiseleiterin an, am besten Nina (Nino) Tchabukiani vom staatlichen Reisebüro.

Ihr habe ich meine Liebe zu Tiflis zu verdanken. Sie lebte 16 Jahre in der BRD.

Unterkunft und Verpflegung sind sehr, sehr günstig. Es lohnt sich mit der abwechslungsreichen und oft tragischen Geschichte auseinanderzusetzen, möglichst aus kompetentem Munde.

 

Heute kann man in Tiflis die Seele baumeln lassen.

 

 


 

 

Panoramabild aus unserem Bauerngarten (R. Hanses / Juli 2013)

 

 

 

 

 

Wenn Ihnen unser Hof gefällt, dann schauen Sie doch einfach mal vorbei zum

 

"Kaffeeklatsch im Bauerngarten", jeden 1., 2. und 3. Sonntag im Juli: